| Ich bin in systemischer Therapie
ausgebildet. Meine Arbeitsweise ist von der grund-legenden
Annahme geprägt, dass es nicht die eine
richtige Betrachtensweise und Lösung, sondern viele unterschiedliche
Wirklichkeiten gibt.
Jede Person ist einzigartig und somit auch ihre Lebenssituation
und Geschichte.
In meiner Arbeit geht es darum, diese
Unterschiede nicht zu werten, sondern sie zur Erarbeitung
gemeinsamer Lösungsversuche
zu nutzen.
Respektvoller Umgang und Achtsamkeit sind
aus meiner Sicht in der Begegnung mit anderen die Voraussetzung.
Meine Rolle sehe ich darin, die Person,
das Paar oder die Familie in der Suche nach angemessenen Lösungen
zu unterstützen, da jeder Mensch Experte für sein
eigenes Leben ist.
Zu Beginn einer jeden Arbeitsbeziehung steht
die Klärung des Auftrages an mich, der im weiteren Verlauf
die Grundlage meines Handelns bildet. Dieser Auftrag wird
als fortlaufender Prozess immer wieder ins Gespräch gebracht,
um zu überprüfen, an welchem Punkt sich die Beziehung
zu mir als Therapeutin befindet, welche Entwicklung die Einzelperson,
das Paar, die Familie genommen hat und ob der Auftrag modifiziert
werden muss, da er vielleicht schon nicht mehr aktuell ist.
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Im therapeutischen Prozess
bilde ich Hypothesen, nicht im Sinne einer Festschreibung,
sondern als Handlungs-grundlage.
Es handelt sich hierbei um Annahmen meinerseits, die ich aus
den mir zur Verfügung stehenden Informationen und Beobachtungen
bilde. Es gilt nicht, sie zu beweisen, sondern sie als Impuls
zu nutzen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Form und den verschiedenen
Ebenen der Kommunikation. Durch sie werden Beziehungen maßgeblich
beeinflusst, deshalb arbeite ich daran, über ihre bewusste
Veränderung sie bewusster zu gestalten.
Ich arbeite nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit der Bewegung.
Und ich nutze verschiedene andere Techniken, wie z.B. die
Visualisierung von Beziehungsgeflechten durch Genogramme oder
Organigramme.
In meiner therapeutischen Arbeit ist
es mir wichtig, die jedem Menschen innewohnenden Fähigkeiten
und Ressourcen zu wecken und zu stärken und den / die
Einzelne zu ermutigen, für sich selbst und das eigene
Handeln Verantwortung zu übernehmen. |
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